Kazis

 Verständigung

Gerne biete ich Ihnen zwei Referatsmöglichkeiten an:

1. Themen, mit denen Sie mich beauftragen ( siehe zum Beispiel Referat Bachstiftung )

2. Themen, die ich mir vorgenommen habe (siehe Referate unten).

Kontaktieren Sie mich einfach über cornelia.kazis@gmx.ch

 

Meine Themen

 

Ein Vitaparcours, von innerer und äusserer Bewegung. Oder was Kindern einfach gut tut.

Es ist so viel von schwergewichtigen Kindern die Rede: Sie ässen zu viel und das Falsche und bewegten sich zu wenig, heisst es. Klar, ist da immer etwas Wahres daran. Aber die Schwergewichtigkeit gibt es auch unsichtbar. Wenn Kinder nicht bekommen was sie zum gesunden Aufwachsen brauchen, tragen sie schwer an der Lebenslast. Manche verkörpern das, bei anderen muss man schon genauer hinsehen. Das Referat "Vitaparcours" geht anhand von 6 Posten mit ein auf wichtige Dinge für Kinder, die Erwachsene punkto Motion (Bewegung) und Emotion (Gefühl) im Auge behalten sollten.

Zu diesem Thema ist auch ein halbtägiger oder ganztägiger Kurs denkbar.

 

Vom Wert der Werte, oder worauf es in der Erziehung eigentlich ankommt.


Was gilt noch, wenn sich die Welt so rasant verändert? Was überlebt Trends und ist immun gegen den Zeitgeist? Was ist im Leben von Kindern wirklich wesentlich? Welche Leitplanken überstehen den Alltagsstress? Was gilt in der Vielfältigkeit einer multikulturellen Gesellschaft? Wohin erziehen wir unsere Kinder?

Das Referat nimmt sieben Werte unter die Lupe, die so etwas wie eine ethische Grundversorgung darstellen könnten für das Zusammenleben in Familie, Schule und Gesellschaft:
Selbständigkeit
Mitgefühl
Ehrlichkeit
Gerechtigkeit
Dankbarkeit
Achtung
Liebesfähigkeit

Keine Sonntagsrede, sondern klare Gedanken und eindrückliche Geschichten, Spiele und Bei-Spiele. Damit die Werte in den Alltag finden und nicht in den Köpfen stecken bleiben.

 

Gratwanderung Erziehung

Wie viel Schlaf braucht ein Kind und wie viel Freiraum eine Mutter? Ist ein drittes Turnschuhpaar notwendig? Wie laut dürfen Kinder sein? Wie viel Hausaufgaben sind angemessen und wo können auch schon Knirpse im Haushalt Hand anlegen? Wo verläuft die Grenze zwischen Rücksichtnahme und Unterdrückung?
Der erzieherische Alltag ist von Fragen des richtigen Masses und des Verlaufs von Grenzen durchsetzt. Das ist keine einfache Aufgabe in einer Gesellschaft, in der Orientierungshilfen wie Religion, nationale Zugehörigkeit, klare Geschlechterrollen und eindeutige Generationszugehörigkeiten nicht mehr wirklich taugen
Es ist also nicht erstaunlich, dass da zuweilen vieles aus den Fugen gerät und Grenzen massiv verletzt werden.

Das Referat zeigt die Überforderung der Familie als Lebenssystem auf. Am Beispiel kindlicher Grenzenlosigkeit und mütterlicher Grenzangst wird deutlich, wie gesellschaftliche Mechanismen sich privat manifestieren können und welche Auswege aus den unglücklich machenden Zuständen möglich sind.

 

Stopp dem Nonstop

Immer mehr, immer schneller, immer effizienter - so lautet eine gesellschaftliche Maxime unserer Zeit. Was vielen etwas einträgt, bringt andere um so wichtige Dinge wie Seelenruhe, Gelassenheit und offene Zeit. Das bleibt nicht ohne Folgen: Immer mehr Menschen klagen über Müdigkeit, Stress, Druck, Erschöpfung und Leere. Immer mehr ist von hyperaktiven und aufmerksamkeitsgestörten Kindern die Rede. Nun ist das Burnout auch bei den Kindern angekommen. Immer mehr und immer jüngere Jugendliche suchen einen Ausweg in irgendwelchen Räuschen.

Da kann es nicht schlecht sein, bedächtig zu werden. Das Referat lädt zu einer Denkpause ein und schlägt ganz konkrete Schritte zur Entschleunigung des Alltags mit Kindern vor.

 

 Wenn Worte wehtun… 

"Ich wollt', ich hätt dich nie geboren!", "Du bringst mich noch ins Grab!", "Wenn du nicht wärst, dann ...", "Du bist für mich Luft."

Im Alltag von Erwachsenen wie Heranwachsenden sind heftige Gefühle nicht zu vermeiden. Und wenn es hoch her geht und der Stresspegel steigt, sind Wortschläge schnell ausgeteilt. Kränkende Sätze sind rasch gesagt und zeigen häufig lange Wirkung - wenn auch selten so wie eigentlich beabsichtigt. Es gibt Elternworte die stecken wie Nägel im Fleisch, es gibt Sätze, die schmerzen wie Schnitte in der Haut, es gibt Zuschreibungen von Lehrpersonen, die Narben hinterlassen.
In diesem Referat für Eltern und Lehrkräfte wird zur Sprache gebracht, was Sprache anrichten kann. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen. Zu hören sind auch Erfahrungsberichte von drei Betroffenen.

Es geht im Wesentlichen darum zu fragen, woher die Wortgewalt der Erwachsenen kommt, welche Folgen sie zeitigen kann, wie sie verhindert oder wieder gut gemacht werden könnte.

 

Dem Schweigen ein Ende

Glücklicherweise ist über sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren viel publiziert worden. Leider aber auch viel Falsches. Das Anliegen des Referates ist, über grundsätzlich Wichtiges zu informieren, Fehlvorstellungen und Vorurteile zu korrigieren, die Funktion des Schweigens zu klären, Interventionswege aufzuzeigen und Einblick zu geben in sinnvolle Prävention.

Ich arbeite seit 30 Jahren als Erwachsenenbildnerin mit diesem Thema und habe das erste Sachbuch dazu in der Schweiz veröffentlicht: "Dem Schweigen ein Ende". Lenos-Verlag > bestellen

 

Anmerkungen zum Thema Elterliche Liebe

Kaum jemand spricht über die Liebe der Eltern zu ihren Kindern. Das hat gute Gründe:  Sie ist doch das Selbstverständlichste der Welt! Ein Lebensmittel das in keinem Supermarkt zu haben ist. Auf den ersten Blick ist man sich darüber einig.  Der zweite Blick lohnt sich. Weil elterliche Liebe manchmal schwierig wird oder gar flöten geht. Und dann weiss man oft nicht warum eigentlich? Das muss nicht sein. In diesem Referat nehme ich 10 Aspekte unter die pädagogische Lupe:
1. Das menschliche Mass reicht
2. Die bedingungslose Liebe nährt
3. Die gerechte Liebe ist ungleich
4. Taten statt Worte!
5. Liebe im Wechselbad und Sturm und Drang
6. Die Liebe braucht klare Verhältnisse
7. Die vier Wände und  die grosse weite Welt
8. Familienverträglichkeit als Liebesdienst
9. Achtung Liebesleben!
10. Andere Lieben erwünscht!

 

Der Pflege eine Stimme geben!

Ausgehend von meiner Dozentur von 2001-2010 am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Basel zum Thema “Pflege an die Öffentlichkeit” mache ich deutlich, dass Reden nicht immer bloss Silber sondern häufig auch Gold sein kann. Besonders wenn es um gesellschaftliche Schattenwelten geht.  Gemessen an der hohen Anzahl von Menschen, die im Pflegeberuf arbeiten und der grossen Anzahl von Menschen, die tagtäglich pflegerischer Hilfe bedürfen und diese auch erhalten, ist ja das Thema Pflege nur selten Gegenstand der Berichterstattung in den öffentlichen Medien. Pflege taucht dann auf, wenn es zu Skandalen in Alten- und Pflegeheimen gekommen ist.

Oder salopper: Ist es in Ordnung, dass in der preisgekrönten und global ausgestrahlten Fernsehserie „Doctor House“ nur „Cure“ eine Rolle spielt und „Care“ kaum ein Thema ist?

Dass die vornehme Zurückhaltung der Gesundheitsberufe sozial- und gesundheitspolitisch verheerende Folgen haben kann, liegt auf der Hand.
Wer öffentlichkeitsabsent ist, kann nicht mit gesellschaftlicher Aufmerksamkeit rechnen.
Wer sich kaum zu Wort meldet, wird nicht gehört.
Wer sich selbst nicht der Rede wert findet, kann kaum auf Gelder aus der öffentlichen Hand hoffen.
Ein Referat, das Mut macht, das zur Sprache zu bringen, was unsere Gesellschaft da und dort buchstäblich am Leben hält.


Greise Eltern – alte Kinder

Wege zu einem guten Miteinander

Was bedeutet es, wenn betagte Eltern mehr und mehr der Fürsorge bedürfen? Wo bleibt man ihr Kind, wo ist man Erwachsener, der das Heft für sie in die Hand nimmt? Wie geht man als Tochter oder Sohn mit Gefühlen von Scham, Ekel und Überforderung um? Wie als Vater oder Mutter mit dem Erlebnis von Bedeutungsverlust, Bevormundung oder Autonomieeinschränkung. Basierend auf neuesten Erkenntnissen der Gerontopsychologie und anhand klassischer Alltagsszenen zeige ich auf, wie diese schwierige Konstellation in gegenseitiger Akzeptanz zu meistern ist. 

Zu diesem Thema habe ich gemeinsam mit der Gerontopsychologin Bettina Ugolini ein Buch geschrieben:
«Ich kann doch nicht immer für dich da sein». Piper Verlag